Basteln und Erforschen

Hier findest du viele neue Basteltipps

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draußen

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 Wie lockt man einen Regenwurm aus der Erde?
Versuch es einfach mal. So kannst du selbst bei schönem Wetter Regenwürmer aus der Erde locken:
Stecke ein schmales Brettchen ein Stück lang schräg in die Erde und trommle mit den Fingern darauf herum. So ein Geräusch machen auch Regentropfen wenn sie auf die Erde aufprallen. Regenwürmer spüren das und flüchten aus der Erde, da sie denken es würde unter der Erde zu "Hochwasser" kommen.
Die Amseln kennen diesen Trick schon lange. Sie trommeln mit den Beinen so lange am Boden herum, bis ein vom vermeintlichen Regen erschreckter Regenwurm herauskriecht. Dann packen sie ihn und ziehen ihn aus seinem Loch.
  

Bäume tasten
Na, findest du den richtigen Baum wieder? Welche Merkmale hast du dir eingeprägt?

1. Also, erst einmal wirst du mit verbundenen Augen an einen Baum herangeführt. Ertaste ihn dir ganz genau!
2. Anschließend wirst du wieder weg geführt und ein paar mal im Kreis gedreht. Dann wird deine Augenbinde wieder abgenommen.
3. Und jetzt guck dich um. Findest du deinen Baum wieder?

Und dann wird gewechselt. Vielleicht ist ja auch jemand dabei, der sich mit Bäumen gut auskennt und kann dir jeweils die Namen deiner Bäume sagen.
  

Baumstumpf stehen
Bei euerem nächsten Waldspaziergang könnt ihr das ja mal ausprobieren: Wie viele aus deiner Familie, oder von deinen Freunden passen auf einen Baumstumpf? Versucht es mit verschiedenen Baumstümpfen. Helft euch gegenseitig, damit ihr nicht herunter fallt. Wenn alle zusammenhalten, dann klappt es schon!
  

Eislichter
Draußen ist es eisig kalt und winterlich dunkel. Da ist so ein Eislicht im Garten, oder auf dem Balkon doch etwas schönes.
Du brauchst dazu einfach einen Eimer, (oder eine Plastikschale), und füllst ihn mit Wasser. Du nimmst eine Plastikflasche (kein Glas!) und füllst sie ebenfalls mit Wasser. Nun stellst du den Eimer in den Garten. Die Flasche in den Eimer hinein. Sie sollte so mit Wasser gefüllt sein, dass sie im Wasser stehen kann. Jetzt musst du über Nacht warten, bis das Wasser gefroren ist. Versuche dann vorsichtig, die Flasche herauszubekommen. Wenn es nicht geht, stell den Eimer einfach kurz ins Warme bis das Eis an den Rändern leicht antaut. Nun löst du deinen Eisblock vorsichtig aus dem Eimer heraus und stellst ihn draußen dort auf, wo dein Eislicht leuchten soll. In das Loch, wo die Flasche drinnen war, kannst du nun ein Teelicht einsetzen.
Du kannst auch mal probieren, verschieden Sachen mit einzufrieren, das ergibt sicher tolle Flackerbilder.
  

Fährtensucher
Viele wilde Tiere sind meistens nachts unterwegs. Und gut versteckt. Aber ihre Spuren verraten sie.
Guck doch mal, ob du bei dir im Garten Spuren von wilden Tieren entdecken kannst.
Streue einfach ein bisschen Sand auf den Boden, mache ihn feucht und drücke ihn fest. Nun legst du eine Köder drauf.
Am nächsten Morgen kannst du nachgucken, ob du Spuren findest!
Und vielleicht kann dir ja jemand helfen, in einem Lexikon nachzugucken, was für Spuren das sind.
  
  

Gras im Dunkeln
Schau mal was passiert, wenn du ein Brett für einige Tage in Gras legst.
Erst wird das Gras hellgrün, dann nach einigen weiteren Tagen, färbt sich das Gras gelb, und zum Schluss ist es weiß.
Probier es selber aus und ich erkläre dir warum.

Im Grass und auch in Blättern ist Chlorophyll. Chlorophyll versorgt die Pflanzen mit Nahrung. Es kann nur mit Hilfe von Sonnenlicht existieren. Nimmt man den Pflanzen das Licht, was du zum Beispiel mit einem Brett getan hast, dann wird Chlorophyll abgebaut und deshalb verfärben sich die sonst grünen Pflanzen.
Nimm das Brett nun wieder weg und schau was die nächsten Tage passiert.
  
  

Insektenhaus
Willst du die Insekten in eurem Garten erforschen? Dann bau dir ein Insektenhaus.
Buddel ein kleines Loch, in welches der Joguhrtbecher hinein passt. (Er sollte ausgewaschen sein.) Steck ihn in die Erde und leg ein bischen Futter hinein. Z.B.: bischen Käse, Obst, Tomate, Kuchenbrösel... Um den Becher herum legst du vier Steine, damit du ein Brett oben drüber legen kannst. Als Dach, damit es nicht rein regnet.

Na, was mögen die Insekten am liebsten? Wenn du sie genug beobachtet hast, dann lass sie wieder frei.
  
  

Insektensauger
Willst du Insekten erforschen? Dann bau dir doch einen Insektensauger.
Damit kannst du Insekten mit deinem Atem einfangen, aber keine Angst, du kannst sie nicht verschlucken.

- Also, du nimmst ein großes Glas mit Schraubverschluß. In den Deckel machst du zwei Löcher, so daß deine Schläuche hindurch passen.
- Du kannst auch ein Stück Karton in der richtigen Größe zuschneiden, Löcher rein machen, und als Deckel benutzen. Mit etwas Knete dichtest du um den Schlauch herum so ab, dass er gut hält und keine Luft mehr durch kann. Deinen Kartondeckel klebst du ebenfalls mit Knete am Glas fest.
- Der kürzere Schlauch wird der Sauger. Am unteren Ende, welches später im Glas sein wird, spannst du ein kleines Stück Stofff darüber und machst ihn mit einem Haushaltsgummi fest. So kannst du keine Tiere einatmen.
- Jetzt such dir einen Busch und deine ersten Forschungsobjekte. Käfer, kleine Spinnen, mal sehen was du findest. Halte den langen Schlauch an das Insekt und sauge am kurzen.
- Hast du eine Lupe? Damit kannst du sie besonders genau untersuchen.

Nachdem du die Tiere beobachtet hast, lass sie wieder frei.
  
  

LANDART / Fantastische Kunstwerke in und mit der Natur
LANDART – das ist englisch, und heißt soviel wie Landschaftskunst. Dabei geht es um Kunstwerke die in der Natur, oft mit Materialien aus der Natur, hergestellt werden. Du bist mit Sicherheit auch ein Landartkünstler. Oder? Klar, du hast doch bestimmt schon mal eine Sandburg gebaut, oder im Winter einen Schneemann, oder im Sommer einen Blumenkranz... Guck dich doch mal um. Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Materialien und jeder Ort seine Besonderheiten. Ob im Wald, auf einer Wiese, im Sand, an einem Bach... Das ist wirklich spannend und oft ist das Ergebnis gar nicht so wichtig, wie das Bauen und Basteln selbst. Und oft ist es sehr schön, wenn die Natur an deinem Kunstwerk weiterarbeitet. Oder es auch wieder verschwinden lässt.

Auf unserem Bild siehst du ein Mooskrokodil, das wir mitten im Wald gebaut haben. Was meinst du, wie andere Spaziergänger staunen werden, wenn sie auf ihrem Weg plötzlich ein Krokodil mit weit geöffnetem Maul finden. (Das Maul haben wir aus Stöckchen gemacht und danach einfach auch Moos darüber gelegt.) Vor kurzem sind wir an der selben Stelle noch mal gewesen und! – das Krokodil war noch immer da!

Überleg doch mal, was du für Ideen hast.
Eins ist wichtig, wenn du mit Naturmaterial arbeitest: Überleg dir gut, ob du lebendige Pflanzen brauchst und wenn ja, wie viel. Manche Pflanzen stehen unter Naturschutz und sind sehr selten. Andere könnten giftig sein. Nimm nur das, was du wirklich brauchst und gehe sorgsam mit der Natur um, die ja mit dir gemeinsam ein Kunstwerk erschafft.
Ronnie Naseweis und die anderen Kinder sind schon sehr gespannt, auf welche Ideen du kommst. Schick ihnen doch ein Bild von deinem Kunstwerk.
  
  

Lauschen
Sucht euch einen schönen Platz in der Natur und macht es euch bequem. So, und jetzt versucht mal, 2 Minuten, oder sogar noch länger, die Augen zu schließen und nur zu hören. An welchen Geräuschen erkennt ihr eure Umgebung? Was ist nah? Was ist fern? Welche Tiere hört ihr? Ihr werdet staunen. Beschreibt euch gegenseitig eure Erfahrungen.
  

Regenbogen machen
Mach dir deinen eigenen Regenbogen.
Nimm den Gartenschlauch und stell ihn möglichst breit ein. Stell dich mit dem Rücken zur Sonne und spritze einen hohen Bogen. Na, siehst du ihn? Welche Farben gibt es eigentlich im Regenbogen?

Also: Sonnenlicht besteht aus mehreren Farben. Normalerweise siehst du sie nicht. Aber, wenn die Lichtstrahlen durch einen Wassertropfen scheinen, kommen sie in unterschiedlichen Winkeln wieder heraus. Und jede Farbe hat einen anderen Ausfallswinkel. Das klingt ganz schön kompliziert, ist aber so und sieht einfach wunderbar aus.
  

Riechlabor
Und so geht‘s: In die Döschen oder die Tücher werden duftende Materialien aus dem Wald getan. Wenn ihr mit Tüchern spielt, dann bindet sie einfach mit einem Faden zusammen. Jedes Kind kann nun an den verschiedenen Gegenständen riechen. Ihr sollt nur durch Riechen herausfinden, von welcher Pflanze oder welchem Material der Geruch stammt.
Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann lauft ruhig los und versucht es herauszufinden: Riecht an den Pflanzen in eurer Umgebung, reibt an Blättern, damit sich der Duft richtig entfalten kann.
  

Schattenkünstler
Ein Spieler stellt sich regungslos in die Sonne. Die anderen Spieler zeichnen nun mit der Kreide die Konturen, das heisst die die Umrandungen seines Schattens auf dem Boden nach. Je einfallsreicher die Körperhaltung des Schattenspielers ist, desto lustiger sieht nachher auch das gezeichnete Schattenbild aus.
Wenn ihr mehrere Schatten malt, könnt ihr sogar eine kleine Schattengeschichte erzählen.
  

Schneckenrennen
Schnecken sind langsam. Aber zielstrebig. Sie wissen genau, wo sie hin wollen. Lust auf ein Schneckenrennen?
Such ein paar Schnecken und mal ihenen Nummern auf das Haus. Pass gut auf, dass du nur das Haus anmalst!
Jetzt legst du sie wieder dort hin, wo du sie gefunden hast. Nun kannst du beobachten, wohin sie sich bewegen. Welche ist die schnellst? Welche kriecht am weitesten? Und wohin?
  
  

Sonnenuhr
Weißt du, wie eine Sonnenuhr funktioniert? Über den Schatten, den die Sonne wirft, kannst du bestimmen, wie spät es ist.
Bau dir doch deine eigene Sonnenuhr!

Also, du brauchst einen Blumentopf mit Loch im Boden. Du drehst ihn um und steckst den langen Stab in das Loch. Der Schatten dieses Stabes ist der Zeiger. Jetzt nimmst du 5 gleichlange Schnüre, bindest an ein Ende jeweils einen Stein, oder einen kleinen Blumentopf, oder was dir sonst gefällt. Die anderen Enden nimmst du zusammen und fixierst sie unter deinem großen Blumentopf. Soweit so gut. Jetzt musst du die Zeiten markieren. Am besten, du stellst dir einen Wecker, der jede Stunde klingelt. Dann setzt du einen Stein, oder Topf, oder was du hast, auf die Stelle, wo der Schatten des Stabes hinzeigt. Schreib die Uhrzeit auf die Markierung. Fertig.

Vielleicht reichen erst mal 5 Stunden. und wenn du willst, kannst du es Stück für Stück erweitern.
Das ganze funktioniert leider nur, wenn die Sonne scheint, aber so ist das eben, mit der Sonnenuhr. Und Nachts? Ja, da musst du dich mit den Sternen auskennen...
  

Staudamm
Wo ist der nächste Bach? Baut euch euer eigenes Planschbecken! Genau, und dafür müsst ihr einen Staudamm bauen. Und fragt mal eure Eltern, ob sie euch helfen. Ihr werdet sehen, die wollten bestimmt schon lange mal wieder einen Staudamm bauen!
1. Also, als erstes müsst ihr die perfekte Stelle finden, wo ihr euer Stau- Planschbecken haben wollt. Vielleicht gibt es ja schon ein kleines Becken und große Steine, die schon im Bach liegen und eure Grundmauer bilden könnten. Gut ist eine Stelle, wo das Wasser neben eurem Becken weiter fließen kann. Euer Becken wird gefüllt und der Bach fließt daran vorbei...
2. Für den Grundstock: nun werden mit vereinten Kräften weitere große Steine geschleppt und eure Staumauer gebaut. Helft euch und passt gut auf Finger und Füße auf!
3. Dann kommt die Feinarbeit. Füllt erst einmal die Löcher mit passenden kleineren Steinen, oder auch Stöcken. Und dann baggert ihr mit euren Händen Kiesel und Kies in die Ritzen. Nehmt doch das Material aus eurem Becken, so wird es auch gleich noch tiefer.
4. Zum Schluss, dichtet ihr alles mit Matsch oder Lehm oder Schlacke und mit Laub ab.
Ihr werdet staunen, wie schnell das Wasser zu steigen beginnt und welchen Weg sich der Bach sucht. Und dann, nix wie rein ins kühle Becken!
  

Stiergebrüll
Das wird ganz schön laut. Wie ein brüllender Stier!
Ganz einfach. Du nimmst eine linealgroße Latte, bohrst ein Loch an einem Ende und knotest ein Stück Schnur daran fest. Achte darauf, dass der Knoten wirklich gut hält, vielleicht kann dir ja jemand helfen. Jetzt schwingst du die Latte so schnell wie möglich kreisend über deinem Kopf. Es beginnt zu dröhnen und dann wird es richtig laut.
Spürst du, wie die Luft um dich herum vibriert?
  

Waldhütte bauen
Was gibt´s denn schöneres, als sich im Wald seine eigene Hütte zu bauen!? Da müssen alle mithelfen. Ein paar Schnüre, Schnitzmesser und Brotzeit und los geht´s. Und vielleicht übernachtet ihr ja sogar mal in eurer Hütte?

So geht´s:
1. Ihr sucht euch einen schönen Platz und einen Baum der euch gefällt. Als erstes braucht ihr zwei ungefähr gleichlange, stabile Äste mit guten Astgabelungen. Je länger, desto größer wird eure Hütte. Aber auch mehr Arbeit. Wieviel Kraft und Zeit habt ihr?
2. Als Giebel braucht ihr nun einen richtig stabilen, dicken Ast. Ca. 3m lang. Vorsicht der kann ganz schön schwer sein. Und den legt ihr jetzt an den Baum. Vielleicht gibt es am Baum ja ein Wurzelgeäst, in welches eurer dicker Ast verkeilt werden kann. Dann hält es später noch besser.
3. So, jetzt müssen die beiden Gabel-Äste, ungefähr am Ende eures Giebel-Asts, schräg in die Erde gerammt werden, so dass die Gabeln in den Himmel zeigen und sich in einander verschränken. Der dicke Ast – fest gegen den Baum, oder eure Wurzelhalterung gepresst – wird nun in die Gabel-Halterung gelegt. Eventuell könnt ihr euer so entstandenes Hütten-Gerüst noch mit ein paar Schnüren fixieren.
4. Nun geht es los. Ihr müsst richtig viele Äste und Stöcke sammeln, die ihr schön dicht, schräg gegen den Giebel-Ast lehnt und vielleicht ein bisschen in den Boden rammt.
5. Und zum Schluss sammelt ihr viel Laub und Moos, welches ihr in einer ungefähr 5 cm dicken Schicht auf eure Astgerüst drückt. Eventuell müsst ihr immer mal wieder einen Ast parallel zum Boden in eurem Geäst verkeilen, damit euer Dach besser hält. Ihr werdet sehen, beim Bauen merkt man meistens selber am Besten, wie es am stabilsten wird.

Ferig! Nix wie rein in eure Hütte. Macht es euch gemütlich und wer weiß, vielleicht plant ihr ja von eurem Waldlager schon das nächste Abenteuer!
  

Wie groß ist der Baum?
Hm. Wie kann man bestimmen, wie groß ein Baum ist?

Eigentlich gar nicht so schwierig. stell dich in einiger Entfernung vom Baum auf. Nimm dir einen Stock und halte ihn mit ausgestrecktem Arm in die Richtung des Baumes, so dass der obere Teil des Stockes die oberste Stelle am Baum trifft. Mit deinem Daumen markierst du nun das untere Baumende auf dem Stab.
Jetzt schwenkst du den Stock zur Seite, bis er parallel zum Boden ist. Schicke deinen Freund zu der Stelle, wo dein Stock endet. Wichtig dabei ist: die Position deines Daumen und des ausgestreckten Armes muss gleich bleiben.

Jetzt gehst du mit einem langen Seil zu ihm und gibst ihm ein Ende in die Hand. Mit dem anderen Ende gehst du nun zum Baum. Mach einen Knoten an die Stelle am Baum. Jetzt könnt ihr an der Länge des Seils mit einem Metermaß ausmessen und wisst so, wie hoch der Baum ist.
  

Windstation
Bau dir deine eigene Windstation. Damit kannst du sehen, woher der Wind kommt und wie stark er ist. Und wer weiß vielleicht kannst du uns ja bald sagen, wie das Wetter wird?

- Du brauchst einen umgedrehten Blumentopf mit Loch. Nimm dir einen Kompass und übertrage die Himmelsrichtungen auf den Topfboden.
- Schneide deine Plastikteile zurecht. Du kannst zum Beispiel eine Plastik - Obst - Schale nehmen. Schneide zwei mal den Pfeil, 2 mal den Schwanz und 1 mal das "Anzeigequadrat" aus.
- Klebe Pfeil und Schwanz zusammen- jeweils die doppelten Teile aufeinander, den Bambusstab in der Mitte.
- Auf das "Anzeigequadrat" malst du nun mit einem Geodreieck einen 90° Winkel auf. Markiere den Winkel weiter in Abschnitten von 10°. Dann klebst du es mit Klebeband ebenfalls am Bambusstab fest.
- In die linke, obere Ecke steckst du durch ein kleines Loch einen Zahnstocher. An diesem hast du mit Klebeband ein Stück Plastikfolie geklebt. Diese sollte nun frei schwingen können. Sie zeigt dir nun an deinen Markierungen, wie stark der Wind ist.
- Um die Mitte des Windpfeils wird nun ein Stück Draht gewickelt und die Enden in den langen Bambusstab gesteckt. Dieser wird in das Loch des Blumentopfes gesteckt.
- In die linke, unter Ecke des "Anzeigequadrats" wird ein Loch gemacht, ein Stück Schnur durchgezogen und um den langen Bambusstab geknotet, so dass der Windmesser sich noch frei drehen kann.

Jetzt kannst du deinen Windmesser draußen aufstellen. Beobachte ihn mal. Vielleicht machst du dir sogar Notizen. Wenn sich der Wind dreht, ist das ein Anzeichen dafür, dass sich das Wetter ändert.
  
  

Wolkentheater
Ein wirklich tolles Spiel, wenn man auch mal alleine unterwegs ist. Aber auch zu zweit kann man gemeinsam eine Wolkengeschichte erfinden.

Und so geht’s:
- Leg dich ganz gemütlich in Gras und schau dir die Wolken am Himmel an.
- Ganz schnell wirst du bemerken, dass die Wolken ganz unterschiedlich aussehen.
- Es macht wahnsinnig Spaß sich zu überlegen, woran einen die einzelnen Wolken erinnern. Vielleicht siehst du ja auch einen Hasen, eine Brille, einen Eisbären oder…
- Je länger du hinschaust, umso lebendiger und spannender wird das „Theater“ der Wolken.
  

Wurmhaus
Wolltest du schon immer mal wissen, wie es bei den Würmern unter der Erde aussieht? Ja?
Na, dann bau dir ein Wurmhaus.

Das ist ganz einfach: Du nimmst eine Glasschüssel. Fülle jetzt abwechselnd Schichten von Erde und Sand hinein. Erde / Sand / Erde / Sand / Erde. Drücke sie jeweils immer ein bisschen an, aber nicht zu fest. Oben drauf kommt ein bisschen Laub, Blätter und ein bisschen Gemüsereste. Jetzt gießt du noch ein wenig Wasser oben drüber und dein Wurmhaus ist fertig. Setzt deine Würmer in ihr neues Zuhause. Du musst darauf achten, dass sie es immer schön feucht, aber nicht zu nass haben. Und immer mal wieder ein bisschen Futter, aber nicht zu viel, sonst fängt es an zu schimmeln und stinken.
Nun kannst du beobachten, wie die Würmer ihre Gänge machen, die Schichten vermischen, Blätter nach unten ziehen, usw.

! Würmer sind für den Boden nämlich sehr wichtig. Sie lockern den Boden auf und dadurch bekommt er frische Luft. Sie graben ihn um und so wird der Boden auch immer wieder mit neuen Nährstoffen versorgt. Und durch die Gänge kann auch das Regenwasser besser abfließen.

Wenn du mit deinen Beobachtungen fertig bist, dann lass die Würmer wieder frei.
  
  

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  Und? Ist da ein Basteltipp für dich dabei? Oder ein spannendes Experiment? Vielleicht hilft dir ja jemand von deinen Eltern. Oder schaffst du das alleine? Viel Spaß!
 
Basteltipp des Tages

Wie lockt man einen Regenwurm aus der Erde?
Versuch es einfach mal. So kannst du selbst bei schönem Wetter...
Alter: ab 6 Jahren


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